Schwimmteich, Naturpool & Biopool
- Ulrich Büdding
- vor 1 Tag
- 8 Min. Lesezeit

Ein Leck unterscheidet sich von normaler Verdunstung durch das Tempo des Wasserverlusts. Bei großflächiger Folienauskleidung ortet ein Elektroimpulsverfahren im gefüllten Zustand die Schadstelle am zuverlässigsten, weil es den Stromaustritt an der Leckstelle direkt im umgebenden Erdreich misst. Foliennähte und die Übergangszone zur Regenerationszone zählen zu den häufigsten Ursachen, ebenso Wurzeldruck durch Bepflanzung.
Anders als beim kleinen Gartenteich verteilt sich die Wasserfläche eines Schwimmteichs, Naturpools oder Biopools oft über 60 bis 150 Quadratmeter, dazu kommt eine bepflanzte Regenerationszone mit Kies und Substrat. Genau diese Größe und der bewachsene Aufbau machen den einfachen Eimertest an vielen Stellen unbrauchbar und verlangen ein Ortungsverfahren, das auch unter Wasser und unter Bepflanzung funktioniert. Ein Eimertest an einer frei zugänglichen Stelle liefert dabei höchstens die grobe Verdunstungsrate der Wasserfläche, die genaue Position einer Schadstelle unter der Regenerationszone bleibt damit offen.
Schon ein Wasserverlust von wenigen Zentimetern pro Woche summiert sich bei einer Fläche dieser Größenordnung schnell auf mehrere hundert Liter, meist verursacht durch eine dieser wiederkehrenden Schwachstellen:
Elektroimpulsverfahren: Es arbeitet im gefüllten Zustand und ortet die Schadstelle über den Stromaustritt ins umgebende Erdreich.
Übergangszone: Sie endet bewusst unterhalb der Wasseroberfläche und zählt zu den bekannten baulichen Schwachstellen.
Durchwurzelung: Sie geht meist auf ein fehlendes oder zu dünnes Schutzvlies bei der Verlegung zurück.
Substratzugang: Kies und Wurzelgeflecht der Regenerationszone erschweren den direkten Zugriff auf die Folie erheblich.
Woran erkennt man ein echtes Leck im Schwimmteich?
Ein Wasserverlust von mehr als 5 Millimetern am Tag bei ruhigem, kühlem Wetter überschreitet die normale Verdunstung deutlich und weist auf eine undichte Stelle in Folie, Naht oder Übergangsbereich hin. Bei Hitze und Wind steigt der natürliche Wasserverlust dagegen auf 10 bis 12 Liter pro Quadratmeter am Tag, wie Praxiswerte aus dem Top-Schwimmteich-Forum zeigen. Diese Schwankungsbreite macht die reine Pegelbeobachtung an heißen Sommertagen zu einem unsicheren Indikator.
Referenzwert Verdunstung: Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes verdunsten aus einer Wasserfläche mit rund 2 Metern mittlerer Tiefe im Juli durchschnittlich etwa 140 Liter pro Quadratmeter im Monat, im August rund 130 Liter. Bei flacheren Regenerationszonen kann der reale Wert darüber liegen, weil sich das flache Wasser dort schneller erwärmt.
Ein wiederkehrendes Muster liefert einen zusätzlichen Hinweis: Stoppt der Pegel zuverlässig auf derselben Höhe, sitzt die Schadstelle in aller Regel exakt auf diesem Niveau, wie der Beitrag zur Lecksuche im Teich beschreibt. Bei Schwimmteichen mit Regenerationszone liegt dieses Niveau häufig im Übergangsbereich zwischen Schwimm- und Pflanzenzone, was die Suche von vornherein eingrenzt. Weil Schwimmzone und Regenerationszone unterschiedlich tief und unterschiedlich stark der Sonne ausgesetzt sind, lohnt sich zusätzlich ein Blick darauf, ob der Rückgang in beiden Bereichen gleichmäßig verläuft oder sich auf einen Abschnitt konzentriert. Ein gleichmäßiger Rückgang über die gesamte Fläche spricht eher für Verdunstung, ein einseitiger Rückgang eher für eine lokal begrenzte Schadstelle.
Welches Verfahren findet ein Leck in großflächiger Teichfolie zuverlässig?
Bei Schwimmteichen und Naturpools mit großer, wassergefüllter Folienfläche liefert das Elektroimpulsverfahren die zuverlässigsten Ergebnisse, weil es direkt im gefüllten Zustand arbeitet. Ein schwacher elektrischer Impuls wird in die wassergefüllte Beckenfolie eingespeist. An der Leckstelle tritt der Strom durch das austretende Wasser ins umgebende Erdreich aus und lässt sich mit einem Suchstab am Empfänger orten, wie es in unserem Beitrag zum Elektroimpulsverfahren beschrieben ist.
Generische Ratgeber zur Lecksuche behandeln meist den kleinen Gartenteich mit wenigen Quadratmetern Folie und einem einzigen, gut zugänglichen Beckenrand. Ein Schwimmteich mit Regenerationszone stellt eine andere Aufgabe: Die Folienfläche ist um ein Vielfaches größer, verläuft unter Kies und Bepflanzung weiter und schließt an mehreren Stellen an Rohrdurchführungen, Skimmer oder die Trennwand zur Schwimmzone an. Ein einfacher Farbtest am Beckenrand liefert bei dieser Ausgangslage kaum verwertbare Hinweise auf die tatsächliche Position der Schadstelle.
Zwei getrennte Verfahren für unterschiedliche Einsatzsituationen: Das Elektroimpulsverfahren arbeitet im gefüllten Zustand und ortet den Stromaustritt im Wasser. Das Hochspannungsverfahren lässt sich an Schwimmbädern und Teichen dagegen nur einsetzen, wenn das Becken vollständig entleert und die Folie restlos abgetrocknet ist, denn dabei wird eine hohe Prüfspannung über eine Elektrode direkt auf die trockene Dichtungsbahn aufgebracht. An einer Schadstelle springt der Strom als sichtbarer und hörbarer Funke zur darunterliegenden leitfähigen Schicht über, was bereits bei Restfeuchte in der Folie zu Fehlmessungen führt. Für einen befüllten Schwimmteich kommt deshalb ausschließlich das Elektroimpulsverfahren infrage.
Bei mehreren möglichen Leckstellen im selben Becken lässt sich die elektrische Auswertung zusätzlich mit akustischer Messung kombinieren. Diese Kombination erhöht die Ortungsgenauigkeit gerade bei großflächigen Folienbecken, bei denen sich mehrere Nahtabschnitte und Durchführungen über eine Fläche von mehreren Dutzend Quadratmetern verteilen. In der praktischen Umsetzung fährt der Suchstab die Fläche in überlappenden Bahnen ab, damit kein Abschnitt zwischen zwei Messpunkten unbeobachtet bleibt. Erst wenn Strom- und Schallsignal an derselben Position übereinstimmen, gilt die Position als bestätigt, was gerade bei mehreren gleichzeitig auffälligen Bereichen Fehlgrabungen vermeidet.
Welche Rolle spielt die Übergangszone zwischen Schwimmbereich und Regenerationszone?
Die Trennwand zwischen Schwimmbereich und Regenerationszone endet bei klassischen Schwimmteich-Konzepten bewusst unterhalb der Wasseroberfläche und lässt das obere Drittel offen, damit Wasser zwischen beiden Zonen zirkulieren kann. Genau dieser Bereich mit Foliennähten und Durchführungen gilt in der Fachliteratur als bekannte bauliche Schwachstelle, wie Gartenteich Ratgeber beschreibt.
Die Regenerationszone nimmt bei einem klassischen Schwimmteich mindestens 50 Prozent der Wasserfläche ein. Technische Unterstützung wie ein Filter mit Umwälzpumpe reduziert diesen Anteil auf etwa 15 bis 35 Prozent. Eine größere Regenerationszone bedeutet in der Regel eine längere Trennlinie zur Schwimmzone und damit mehr Nahtmeter und Durchführungen im kritischen Übergangsbereich.
Fünf Schwimmteich-Typen nach FLL: Das Regelwerk der FLL aus dem Jahr 2006, überarbeitet 2017, unterscheidet fünf Anlagetypen vom technikfreien Typ „Natur pur" bis zum Naturpool mit schnell durchströmtem Substratfilter, gestaffelt nach Technikeinsatz und Größe der Regenerationszone. Laut Vorwort der Ausgabe 2017 entstanden zu jener Zeit rund 600 private Anlagen pro Jahr neu oder umgebaut in Deutschland, weltweit über 10.000. Eine aktuellere Zählung liegt derzeit nicht vor.
Für die Leckortung folgt daraus ein klarer Ansatzpunkt: Der Übergangsbereich zwischen beiden Zonen gehört bei jeder Prüfung eines Schwimmteichs zu den ersten Stellen, die der Suchstab systematisch abfährt, bevor die übrige Folienfläche folgt. Bei technisch stärker ausgestatteten Anlagen mit kleinerer Regenerationszone verkürzt sich diese Prüfstrecke spürbar, weil weniger Fläche über die offene obere Kante verbunden ist. Bei einem klassischen Schwimmteich mit hälftiger Regenerationszone verläuft die Trennlinie dagegen über die gesamte Beckenbreite, was die Zahl der zu prüfenden Nahtmeter allein durch die Bauweise erhöht.
Wodurch entsteht Durchwurzelung in der Teichfolie wirklich?
Pflanzen mit unterirdischen Rhizomen, etwa Schilf oder Rohrkolben, können Teichfolie durchstoßen. Nach Beobachtungen aus der gartenbaulichen Praxis liegt die eigentliche Ursache dabei meist in unsachgemäßer Verlegung oder einem fehlenden beziehungsweise zu dünnen Schutzvlies, wie ein Beitrag im GartenDatenbank-Forum schildert. Ein ausreichend dimensioniertes Vlies unter der Folie hält den Wurzeldruck üblicherweise ab, bevor er die Dichtungsbahn erreicht. Gerade in der Pflanzzone einer Regenerationszone, wo mehrjährige Bepflanzung über die gesamte Standzeit der Anlage wächst, summiert sich der Druck einzelner Rhizome über die Jahre, während eine einmalig zu dünn gewählte Vliesstärke unverändert bleibt.
Für die Ortung bedeutet Durchwurzelung eine andere Fehlerverteilung als eine einzelne Nahtundichtigkeit. Wurzeln setzen mehrere kleine Einstichstellen über einen bepflanzten Abschnitt verteilt, statt einer einzigen klar begrenzten Schadstelle. Der elektrische Suchstab muss diesen Bereich deshalb feinmaschiger abfahren, weil sich mehrere Austrittspunkte auf engem Raum überlagern können. Bei einer neuen Bepflanzung lohnt sich deshalb vorab die Kontrolle, ob unter der geplanten Pflanzzone überhaupt ein Schutzvlies liegt, bevor Rhizome tiefer einwachsen. Bereits bestehende Anlagen ohne dokumentierten Vliesaufbau profitieren von derselben Kontrolle, sobald sich an einer bepflanzten Stelle ein ungewöhnlich schneller Wasserverlust zeigt.
Warum erschweren Bepflanzung und Substrat den Zugang zur Leckstelle?
Substrat und Bepflanzung der Regenerationszone, etwa eine Kiesschicht mit Wurzelgeflecht oder eine Holzverkleidung am Rand, erschweren den direkten Zugriff auf die Folie erheblich, weil die Schadstelle unter mehreren Materialschichten liegt. In dokumentierten Praxisfällen aus einem Gartenteich-Forum berichten Betroffene von einer kompletten Demontage der Holzverkleidung, um überhaupt an die Folie heranzukommen, wie im Hobby-Gartenteich-Forum geschildert wird. Ein solcher Einzelfall zeigt das Ausmaß des Problems, ersetzt aber keine systematische Untersuchung. Über die Jahre setzt sich zudem Sediment zwischen den Kieskörnern fest, sodass eine gewachsene Regenerationszone deutlich dichter und schwerer zu durchdringen ist als am Tag der ursprünglichen Bepflanzung.
Weil das Elektroimpulsverfahren den Stromaustritt bereits im umgebenden Erdreich ortet, lässt sich der wahrscheinliche Suchbereich vorab eingrenzen, bevor Substrat oder Bepflanzung entfernt werden. Der gezielte Rückbau beschränkt sich dadurch meist auf den unmittelbaren Fundbereich. Eine vollständige Abtragung der gesamten Regenerationszone bleibt die Ausnahme und ist in aller Regel erst notwendig, wenn sich mehrere Schadstellen über den bewachsenen Abschnitt verteilen. Ohne eine solche Voreingrenzung müsste eine Suche auf gut Glück deutlich mehr Substrat und Bepflanzung abtragen, als sich am Ende als notwendig erweist, was Zeit und Wiederherstellungsaufwand für die Regenerationszone unnötig erhöht.
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Was kostet eine professionelle Leckortung an Schwimmteich und Naturpool?
Eine zerstörungsfreie Leckortung an Schwimmteich oder Naturpool beginnt bei der Leckortung Ulrich Büdding in NRW bei 750 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, abhängig von Standort und Zugänglichkeit der Anlage. Anfahrt und Prüfbericht sind darin enthalten, zusätzliche Arbeitsstunden fallen im Rahmen des Festpreismodells nicht an. Außerhalb von NRW sowie im benachbarten Ausland wird der Preis individuell auf Anfrage kalkuliert, wie auch der Beitrag zu den Kosten einer Pool-Leckortung erläutert. Termine vergibt das Unternehmen nach Absprache auch kurzfristig, was vor Beginn der Badesaison bei einem bereits sichtbaren Wasserverlust den entscheidenden Unterschied macht.
Der Neubau eines klassischen Schwimmteichs kostet nach gängigen Richtwerten 150 bis 800 Euro pro Quadratmeter Wasserfläche, ein Naturpool mit höherem Technikanteil liegt bei 600 bis 1.000 Euro, wie sachberichte.de zusammenfasst. Bei einer für Schwimmteiche typischen Fläche von 100 Quadratmetern ergibt das eine Bauinvestition von rund 15.000 bis 80.000 Euro, bei einem vergleichbar großen Naturpool rund 60.000 bis 100.000 Euro. Diese Bauinvestition liegt auf einer anderen Ebene als die Kosten einer späteren Leckortung, die unabhängig von der ursprünglichen Anlagengröße beim genannten Festpreis ansetzt.
Branchenvertreter beschreiben den Markt für Schwimmteiche und Naturpools in Deutschland aktuell als wachsend, unter anderem weil die eingesetzte Anlagentechnik zuverlässiger arbeitet als in früheren Jahren, wie DEGA GALABAU berichtet. Eine funktionierende Regeneration und Filterung verringert das Risiko für Algenprobleme, ersetzt aber keine regelmäßige Kontrolle der Folie an Übergängen und bewachsenen Bereichen. Gerade bei neu gebauten oder umgebauten Anlagen lohnt sich eine erste elektrische Prüfung schon in der ersten vollen Badesaison, um die Ausführung von Nähten und Durchführungen frühzeitig zu bestätigen.
Was die Ortungsmethode für den Erhalt der Anlage bedeutet
Je technischer ein Schwimmteich ausgestattet ist, desto kleiner fällt die Regenerationszone aus und desto kürzer wird die kritische Übergangslinie zur Schwimmzone. Anlagen mit großem, naturnah bepflanztem Regenerationsbereich gewinnen an ökologischer Selbstreinigung, verlieren dafür an einfacher Zugänglichkeit im Schadensfall, sobald Wurzeln und Substrat die Folie über mehrere Jahre zuwachsen. Beide Bauweisen bleiben innerhalb des FLL-Spektrums zulässig, unterscheiden sich im Ernstfall aber deutlich darin, wie schnell sich eine Schadstelle überhaupt erreichen lässt.
Für Betreiber lohnt sich deshalb ein Blick auf den Zeitpunkt der Kontrolle: Eine elektrische Leckortung im noch gefüllten Zustand, vor dem jährlichen Rückschnitt der Bepflanzung im Frühjahr, erreicht die Übergangszone und die bewachsenen Bereiche, bevor neues Wurzelwerk den Zugang zusätzlich erschwert.
Die Lebensdauer gängiger Folienmaterialien reicht über mehrere Jahrzehnte. Ein wiederkehrender Kontrollrhythmus für Übergangszone und bepflanzte Randbereiche fängt einen Wasserverlust deutlich früher ab, bevor die Schadstelle unter dichtem Bewuchs verschwindet.
Häufige Fragen zu Leck und Lecksuche am Schwimmteich
Wie lange hält Teichfolie, bevor sie undicht wird?
PVC-Teichfolien halten üblicherweise 20 bis 25 Jahre, EPDM-Kautschukfolien teils deutlich länger, oft 20 bis über 50 Jahre je nach Hersteller. PE-Folien erreichen dagegen kaum mehr als 20 Jahre, und verbindliche Normen für die Haltbarkeit von Teichfolien gibt es nicht. Ein Leck kann davon unabhängig deutlich früher entstehen, etwa durch Durchwurzelung oder eine beschädigte Naht im Übergangsbereich.
Kann man ein Leck orten, ohne die Bepflanzung der Regenerationszone zu entfernen?
Ja, das Elektroimpulsverfahren ortet den Stromaustritt über einen Suchstab im umgebenden Erdreich, wodurch sich der Bereich der Schadstelle eingrenzen lässt, bevor Substrat oder Pflanzen entfernt werden. Der Eingriff in gewachsene Bepflanzung beschränkt sich dadurch meist auf den unmittelbaren Fundbereich. Eine vollständige Demontage von Holzverkleidungen oder Kiesschichten bleibt trotzdem in Einzelfällen nötig, wenn die Schadstelle direkt darunterliegt und sich nur durch Freilegen erreichen lässt.
Wie unterscheidet sich ein Leck von starker Verdunstung im Hochsommer?
Verdunstung folgt dem aktuellen Wetter und lässt in kühleren, windstillen Phasen sichtbar nach. Ein Leck zeigt sich dagegen durch einen Wasserverlust, der auch bei ruhigem Wetter unverändert weiterläuft oder exakt auf einer bestimmten Höhe stoppt. Diese Konstanz über wechselnde Wetterlagen hinweg ist das zuverlässigste Unterscheidungsmerkmal für Betreiber.
Eignet sich das Elektroimpulsverfahren für EPDM- und PVC-Folien gleichermaßen?
Ja, das Verfahren nutzt die elektrische Leitfähigkeit des Wassers und des umgebenden Erdreichs und funktioniert unabhängig vom eingesetzten Folienmaterial. Sowohl bei EPDM-Kautschukfolie als auch bei PVC-Bahnen tritt der Strom an der Schadstelle in gleicher Weise ins Erdreich aus. Voraussetzung ist lediglich, dass das Becken für die Messung ausreichend gefüllt ist.
Was passiert, wenn mehrere mögliche Leckstellen im selben Becken infrage kommen?
Bei mehreren möglichen Leckstellen im selben Becken kombiniert das Verfahren elektrische und akustische Auswertung, um die tatsächliche Schadstelle trotz der großen Folienfläche einzugrenzen. Dieser kombinierte Ansatz ist besonders bei Schwimmteichen mit mehreren Nahtabschnitten und einer bewachsenen Regenerationszone gefragt, wo eine einzelne Messmethode an ihre Grenzen stößt. Der Prüfbericht dokumentiert am Ende jede geprüfte Position, sodass auch bei einem größeren Becken nachvollziehbar bleibt, welche Bereiche bereits ausgeschlossen wurden.




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