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Flachdach-Leckortung NRW | Zerstörungsfrei orten

Ohne die richtige Ausrüstung kann es schwierig sein, Lecks in Flachdächern zu lokalisieren. Unsere fortschrittlichen Diagnosemethoden ermöglichen es uns, die
genaue Ursache des Problems schnell und präzise und möglichst zu identifizieren – ohne unnötige Schäden an der Dachkonstruktion.

Je nach Dach und Aufgabenstellung wird das für das Problem notwendige zerstörungsfreie Verfahren eingesetzt, um effektiv und zielgenau die Schadensursache zu finden.

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Warum Undichtigkeiten an Flachdächern schwierig sind

Bei Flachdächern verbergen sich Undichtigkeiten häufig an einer anderen Stelle als das es im Gebäude austritt. Wasser kann von der eigentlichen Eintrittstelle wegwandern und somit den Schadensort irreführen.

Ohne geeignete Erkennungsmethoden führt dies häufig zu unnötigen Reparaturen, höhere Kosten und wiederkehrenden Problemen.

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Was wir für Messmethoden verwenden

Thermografie (Wärmebildkamera)

Rauch-/Nebelverfahren

Prüfgasverfahren

Hochspannungsverfahren

Elektroimpulsverfahren

Elektroakustikverfahren

Flachdach Fotografie Bericht

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Was Sie bekommen

Genauer Leckageort

Dokumentation der ausgeführten Arbeiten und des Schadensortes

Keine unnötigen Dachschäden

Schneller Reparaturprozess

Reduzierte langfristige Kosten

Fälle aus der Praxis

Undichtigkeit Flachdach Folie

Balkon undicht, Wasser im Kinderzimmer – Leckortung an einer Dachterrasse in Neuss

Es gibt Schäden, die sind ärgerlich, und es gibt Schäden, die halten eine Familie nachts wach. Wasser an der Kinderzimmerdecke gehört in die zweite Kategorie.
Das Haus in Neuss ist rund 15 Jahre alt, ordentlich gebaut. Über dem Kinderzimmer liegt ein Balkon: Warmdach, Abdichtungsfolie, darüber aufgeständerter Plattenbelag. Nach kräftigem Regen zeigte sich unten Wasser.
 
Der erste Befund war ein scheinbar guter – und war es nicht
Die Feuchtemessung im Haus ergab keine erhöhten Werte. Das klingt beruhigend, ist aber vor allem ein Hinweis auf die Mechanik des Schadens: Das Wasser staut sich nicht, es läuft ab und trocknet zwischen den Regenereignissen wieder aus. Der Eintrag ist ereignisbezogen – Schlagregen, Winddruck, kurzzeitiger Stau.
Für die Ortung heißt das: Es gibt kein Feuchtefeld, dem man folgen könnte. Wer hier mit Feuchtemapping arbeitet, findet nichts. Es braucht ein aktives Prüfverfahren.
 
Warum Nebel und nicht Bohrhammer
Der aufgeständerte Plattenbelag ist in dieser Situation ein Glücksfall: Platten lassen sich anheben und hinterher wieder einlegen. Der Balkon bleibt unversehrt.
In den geöffneten Aufbau haben wir Nebel eingebracht. Nebel bildet Luftwege ab. Wo er austritt, besteht eine offene Verbindung – und wo eine offene Verbindung besteht, kann in aller Regel auch Wasser wandern.
 
Der Hauptverdächtige war unschuldig
Der Nebel trat über die gesamte Länge der Türschwelle aus. Breit, dicht, auf den Aufnahmen eindrucksvoll. Der klassische Verdächtige also.
Nur: Der Türanschluss war regelkonform ausgeführt, mit Rinne im unmittelbaren Türbereich. Die Flachdachrichtlinie sieht unter Punkt 4.4 für Türanschlüsse 15 cm Anschlusshöhe über Oberfläche Belag vor und erlaubt die Reduzierung auf 5 cm, wenn dort Abläufe oder Rinnen angeordnet sind. Diese Bedingung war erfüllt.
Was dort austrat, war Luft aus der Anschlussfuge des Türrahmens. Die ist konstruktiv durchlässig – an jeder Balkontür. Ein Regelbefund, keine Fehlstelle.
Diesen Satz auszusprechen ist wichtiger, als er klingt. Hätte man hier repariert, wäre eine intakte Stelle saniert worden – und beim nächsten Starkregen stünde wieder Wasser im Kinderzimmer.
 
Die eigentliche Fehlstelle war unspektakulär
An den seitlichen Wandanschlüssen ließ sich die Abdichtungsfolie mit der Hand wegklappen. Kein Riss, kein Loch, nichts, was auf einem Foto dramatisch aussieht. Nur ein Anschluss, der nicht mehr hält. Und genau dort trat Nebel aus.
Ein solcher hinterläufiger Anschluss ist tückisch, weil er das Wasser hinter die Abdichtungsebene lässt, statt es darüber zum Ablauf zu führen. Ab da wandert es im Aufbau – und die Stelle, an der es später auftaucht, hat mit der Eintrittsstelle nichts mehr zu tun.
Das Detail, das den Befund bestätigt hat
Während auf dem Balkon genebelt wurde, wurde im Haus beobachtet. Der Nebel trat im Wohnzimmer aus. Das Wasser kommt im Kinderzimmer an. Zwei verschiedene Räume.
Das wirkt zunächst wie ein Widerspruch. Es ist das Gegenteil:

  • Luft nimmt den kürzesten offenen Weg durch den Aufbau nach innen.

  • Wasser folgt der Schwerkraft und läuft im Aufbau weiter, bis es einen Tiefpunkt oder eine Schwachstelle in der darunterliegenden Ebene findet.

Bei einem Loch mitten in der Fläche träfen beide an derselben Stelle heraus. Dass sie auseinanderlaufen, ist der Fingerabdruck eines Eintrags hinter der Abdichtung – genau des Fehlerbilds, das wir an den seitlichen Anschlüssen auch direkt in der Hand hatten.
Der Fleck an der Kinderzimmerdecke ist also nicht die Schadensstelle. Er ist die Stelle, an der das Wasser den Aufbau verlässt.
 
Was noch aussteht
Nebel beweist Luftwege. Wasser nimmt oft dieselben, aber nicht zwingend. Der abschließende Nachweis läuft deshalb über abschnittsweise Wasserbeaufschlagung mit zeitlichem Versatz: zuerst die seitlichen Anschlüsse, dann Attika und Geländerbefestigung, dann der Ablauf, zuletzt die Fläche. Jeder Abschnitt einzeln, mit Beobachtung an beiden bekannten Innenpunkten. Erst wenn der Weg trägt, wird repariert.
 
Was die Familie nach einem Tag hatte
Einen unversehrten Balkon. Einen wieder eingelegten Belag. Einen entlasteten Türanschluss, an dem niemand unnötig arbeiten muss. Einen benannten Fehlstellentyp an den seitlichen Anschlüssen. Und einen klaren nächsten Schritt.
Das ist der Unterschied zwischen einer gezielten Reparatur und einer Komplettsanierung auf Verdacht.
 

Undichtigkeit Flachdach Bitumen

Flachdach-Leckortung an einem Mehrfamilienhaus in Dortmund-Hombruch: 20 Fehlstellen auf 300 m²


Die Ausgangslage
Im Bereich des Dachausstiegs eines Mehrfamilienhauses tropfte Wasser aus der Decke, am Holz zeichneten sich deutliche Wasserränder ab. Darunter: bewohnte Wohnungen. Darüber: ein rund 40 Jahre altes Flachdach mit etwa 300 m² Fläche. Aufbau als Warmdach, 80 mm Mineralwolldämmung, Bitumenabdichtung unter Kiesauflast, zwei Dachabläufe.
Beauftragt wurden wir im Mai 2026 durch die zuständige Hausverwaltung — ohne Beteiligung einer Versicherung. Die Aufgabe war damit klar umrissen: belastbar klären, woher das Wasser kommt und in welchem Zustand die Abdichtung tatsächlich ist, als Entscheidungsgrundlage für die Eigentümer.

Warum die Tropfstelle nicht weiterhilft
Wasser, das die Abdichtung durchdrungen hat, läuft im Aufbau weiter, bis es eine Öffnung nach innen findet. Der Punkt, an dem es sichtbar wird, sagt deshalb wenig über den Ort des Eintritts. In diesem Fall lagen zwischen der Tropfstelle und den gefundenen Fehlstellen bis zu 15 Meter.
Wer an der Innenseite nach oben sucht oder oberhalb der Tropfstelle die Abdichtung öffnet, arbeitet in aller Regel am falschen Ort.

Feuchtemessung: der objektive Nachweis
Bevor geortet wird, muss belegt sein, dass tatsächlich Wasser im Aufbau steht. Dafür setzen wir Bohrungen und messen die Luftfeuchte im Dachaufbau über den Feuchteausgleich zwischen Dämmung und eingeschlossener Luft — ein materialunabhängiges Verfahren, das bei Mineralwolle zuverlässiger arbeitet als eine elektrische Widerstandsmessung.
Verglichen wird anschließend nicht die relative, sondern die absolute Feuchte, weil sie temperaturunabhängig und damit vergleichbar ist. Die Außenluft lag an diesem Tag bei 9 °C und 55 % relativer Feuchte, was 3,9 g Wasser je kg Luft entspricht.
MessstelleTemperaturrel. Feuchteabsolute FeuchteDifferenz zur Außenluft
114,9 °C92 %9,7 g/kg5,8 g/kg
214,7 °C95 %9,9 g/kg6,0 g/kg
315,2 °C89 %9,6 g/kg5,7 g/kg
415,1 °C95 %10,2 g/kg6,3 g/kg
515,3 °C85 %9,2 g/kg5,3 g/kg
615,0 °C90 %9,6 g/kg5,7 g/kg
714,9 °C92 %9,7 g/kg5,8 g/kg
814,9 °C93 %9,8 g/kg5,9 g/kg
Außenluft zum Messzeitpunkt: 9 °C / 55 % → 3,9 g/kg. Umrechnung nach Magnus-Formel, Mischungsverhältnis bei 1013 hPa.
Bereits eine Differenz von 2 g/kg bewerten wir als durchfeuchtet. Hier lagen alle acht Messstellen zwischen 5,3 und 6,3 g/kg — also beim Zweieinhalb- bis Dreifachen dieses Werts, im Mittel bei 5,8 g/kg. Der Taupunkt im Dachaufbau lag zwischen 12,8 und 14,3 °C und damit unmittelbar unter der dort gemessenen Temperatur: Die Luft im Dämmpaket war praktisch gesättigt.
Entscheidend ist die Verteilung. Nicht ein einzelner Messpunkt war auffällig, sondern alle acht — verteilt über die gesamte Dachfläche. Die Dämmung war flächig durchfeuchtet, nicht nur örtlich im Bereich des Ausstiegs.
Den exakten Wassergehalt der Dämmung könnte man darüber hinaus nur gravimetrisch im Labor bestimmen (Darr-Methode). Für die Entscheidung zwischen Reparatur und Sanierung war das hier nicht erforderlich — der Befund war eindeutig.
Die Ortung mit dem Nebelverfahren
Wir haben die Kiesauflast in den Prüfbereichen freigelegt und insgesamt acht Öffnungen gesetzt, über die Nebel unter die Bitumenbahn eingebracht wurde. Der Nebel verteilt sich im Zwischenraum zwischen Abdichtung und Untergrund und tritt dort aus, wo die Bahn nicht mehr dicht ist.
Das Wetter war bedeckt und windstill — für dieses Verfahren ideal, weil auch feine Austritte sichtbar bleiben und nicht verweht werden. Jede Austrittsstelle wurde vor Ort rot markiert und fotografisch dokumentiert.
Ein Dachdecker war den ganzen Tag mit auf dem Dach und hat die gesetzten Öffnungen im Anschluss fachgerecht wieder verschlossen. So entfällt ein zweiter Termin, und das Dach ist am Abend wieder geschlossen.
Entwässerung: geprüft und unauffällig
Das Dach verfügt über zwei Dachabläufe, ein Notüberlauf ist nicht vorhanden. In dieser Konstellation ist das jedoch unkritisch: Der Dachrand liegt bei rund 10 cm, die Anschlusshöhen des Dachausstiegs und aller Rohrdurchdringungen dagegen bei 20 cm. Stauwasser läuft also über den Dachrand ab, bevor es die Anschlüsse erreicht — ein Aufstau bis zur statischen Überlastung der Konstruktion ist ausgeschlossen.
Die Undichtigkeiten sind damit eindeutig der gealterten Abdichtung zuzuordnen und nicht einer überlasteten Entwässerung.
Der Befund
Rund 20 Fehlstellen auf 300 m² Dachfläche. Dazu großflächige Ablösungen der Bahn im Nahtbereich, Rissbildung in der Deckschicht, Bewuchs in einer Nahtfuge und Pfützenbildung auf den freigelegten Flächen.
Unsere Empfehlung
Bei diesem Schadensbild ist eine Einzelreparatur keine Lösung. Zwanzig Fehlstellen sind kein lokaler Schaden, sondern das Ende der Nutzungsdauer einer Abdichtung. Hinzu kommt: Eine durchfeuchtete Mineralwolldämmung verliert ihre Dämmwirkung und trocknet im Warmdach praktisch nicht wieder aus. Jede Reparatur würde das Wasser einschließen, nicht beseitigen.
Wir haben deshalb zur Sanierung der Dachfläche geraten.
Wir führen selbst keine Dacharbeiten aus — genau deshalb können wir diese Einschätzung unabhängig treffen. Die Hausverwaltung hatte damit eine belastbare, messtechnisch dokumentierte Grundlage, um den Eigentümern die Sanierung zu begründen, statt weiter in Teilreparaturen zu investieren.
Was dieser Fall zeigt

  • Die Tropfstelle ist nicht die Schadensstelle. Hier lagen bis zu 15 Meter dazwischen.

  • Erst messen, dann orten. Die Feuchtemessung belegt, ob und wie weit der Aufbau betroffen ist — und damit, ob eine Reparatur überhaupt sinnvoll sein kann.

  • Kiesdächer brauchen Vorbereitung. Die Auflast muss in den Prüfbereichen abgetragen werden; das sollte im Termin eingeplant sein.

  • Der Dachdecker gehört mit aufs Dach. Die für die Ortung gesetzten Öffnungen müssen am selben Tag fachgerecht verschlossen werden.

  • Eine ehrliche Empfehlung kann auch "Sanierung" lauten. Wir verkaufen kein Dach — wir sagen Ihnen, in welchem Zustand Ihres ist.

Thermografiekamera

Vier Schritte zur absoluten Gewissheit.

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01

Kontakt

Rufen Sie uns an oder nutzen Sie das Kontaktformular, damit wir einen Termin vereinbaren können

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02

Leckortung

Wir prüfen die Abdichtung mit Hochspannungs-, Impuls- oder Nebelverfahren – je nach Dachaufbau, auch bei Kiesdächern, Gründächern und Dachterrassen.

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Dokumentation

Jede Fehlstelle wird auf der Dachfläche verortet, fotografisch belegt und dem angewandten Prüfverfahren zugeordnet. Sie erhalten die Unterlage digital, sodass Dachdecker und Versicherung mit derselben Datengrundlage arbeiten.

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04

Lösung

Wir zeigen Ihnen, welcher Bereich der Abdichtung instand gesetzt werden muss, statt das ganze Dach zu sanieren.

Wann Sie diesen Service nutzen sollten

Deutlicher Wasseraustritt im Gebäude

Wasserflecken an der Decke in der Wohnung unter dem Flachdach

Überprüfung des Daches nach Herstellung durch den Dachdecker

FAQ

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Benötigen Sie eine schnelle Leckortung?

Jeder weitere Regen drückt Wasser in die Dämmebene — und durchfeuchtete Dämmung lässt sich in der Regel nicht trocknen, sie muss ausgetauscht werden. Eine frühe Ortung begrenzt diesen Austausch auf wenige Quadratmeter statt auf die halbe Dachfläche.

Fordern Sie eine Leckortung an

Kontaktieren Sie uns

Unsere Experten stehen für technische Anfragen und Notfallbeurteilungen gerne zur Verfügung.

Telefon / Zeiten

0211 54246236

02305 9987767

Mo.-Fr. 07.00 Uhr  - 18.00 Uhr

Arbeitsgebiet

Flachdächer prüfen wir landesweit in NRW — Rheinland, Ruhrgebiet, Münsterland, Bergisches Land und Ostwestfalen.

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