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Leitungsortung

  • Ulrich Büdding
  • 23. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Aug.

Praxisfall Dortmund: 100 Meter Leitungsortung Regenwasserleitung ohne Plan geortet

Ein Grundstück, eine erdverlegte Regenwasserleitung – und kein Plan, der zeigt, wo sie verläuft. Für den Eigentümer in Dortmund war das mehr als nur eine kleine Unsicherheit. Ohne Kenntnis des Rohrverlaufs lässt sich nicht sicher planen. Auch gezieltes Graben ist nicht möglich, wenn etwas repariert oder erweitert werden muss. Genau für solche Fälle sind wir angetreten.


Die Aufgabenstellung Leitungsortung


Rund 100 Meter erdverlegte Regenwasserleitung, Verlauf unbekannt, keine Bestandsunterlagen. Das Ziel war klar: Wir mussten die Trasse und die Tiefe der Leitung so exakt bestimmen, dass spätere Arbeiten am Grundstück gezielt und ohne unnötige Grabungen erfolgen können.


Eingesetzte Technik


Für die Ortung kam bewährtes, modernes Equipment zum Einsatz:


  • Ferrophon Signalgenerator von Sewerin zur Einspeisung eines Ortungssignals in die Leitung.

  • Glasfaser-Sonden-System von Sewerin, um die Sonde durch das Rohr bis in den relevanten Leitungsabschnitt vorzuschieben.

  • Seak-Tech Ortungsgerät von Ridgid zur Erfassung des Signals von der Oberfläche aus.


Die Sendefrequenz haben wir bewusst auf 8,19 kHz eingestellt. Niedrigere Frequenzen dämpfen im Erdreich deutlich schwächer als hochfrequente Signale. Sie koppeln seltener auf benachbarte Leitungen oder Kabel über. Bei einer 100 Meter langen, unbekannten Trasse ist das ein klarer Vorteil. Das Signal bleibt über die gesamte Strecke sauber verfolgbar.

Leitungsortung Messgeräte

Durchführung vor Ort


Das Glasfaser-Sonden-System wurde in die zugängliche Öffnung der Regenwasserleitung eingeführt und Stück für Stück vorgeschoben. Über den Signalgenerator speisten wir das 8,19-kHz-Signal auf die im Glasfaser integrierte Sonde ein. Mit dem Ridgid-Ortungsgerät ließen wir uns dieses Signal anschließend von der Oberfläche aus präzise verfolgen. Meter für Meter verfolgten wir den gesamten Verlauf der Leitung. An mehreren Punkten entlang der Trasse haben wir zusätzlich die Verlegetiefe gemessen und dokumentiert.



Ergebnis


Der komplette Leitungsverlauf sowie die Tiefenlage der Regenwasserleitung konnten exakt bestimmt werden – und das zerstörungsfrei, ohne eine einzige Probegrabung. Der Eigentümer hat damit eine verlässliche Grundlage für alle künftigen Arbeiten am Grundstück. Er weiß nun genau, wo die Leitung liegt, wie tief sie verlegt ist, und kann Planungen entsprechend sicher und kosteneffizient ausrichten.



Warum sich die Ortung lohnt


Gerade bei älteren Grundstücken ohne vollständige Bestandspläne ist ein unbekannter Leitungsverlauf keine Seltenheit. Eine Grabung "auf Verdacht" ist teuer. Sie kann angrenzende Leitungen beschädigen und liefert selten ein vollständiges Bild. Die zerstörungsfreie Leitungsortung schafft hier Klarheit – schnell, präzise und ohne unnötige Eingriffe ins Grundstück.


Vorteile der zerstörungsfreien Ortung


Die Vorteile der zerstörungsfreien Ortung sind vielfältig. Sie spart Zeit und Geld. Zudem schützt sie vor Schäden an bestehenden Leitungen. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass Reparaturen an beschädigten Leitungen oft sehr kostspielig sind.


Effizienz durch moderne Technik


Durch den Einsatz moderner Technik können wir die Ortung effizient gestalten. Die Kombination aus Signalgenerator und Ortungsgerät ermöglicht es uns, präzise Ergebnisse zu liefern. So können wir sicherstellen, dass alle Informationen, die wir sammeln, zuverlässig sind.


Fazit


Wenn Sie eine erdverlegte Leitung ohne Plan haben, sollten Sie uns kontaktieren. Wir bestimmen Verlauf und Tiefe zuverlässig, auch bei längeren, unbekannten Trassen. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Technik. Minimieren Sie Schäden und Kosten durch präzise Leckortung.


Sie haben eine erdverlegte Leitung ohne Plan? Kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter.

 
 
 

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